Die Sanfte

Die Sanfte

Ein Film über Gewalt und Demütigung: Der ukrainische Regisseur und Drehbuchautor Sergei Loznitsa ("Im Nebel") ließ sich für "Die Sanfte" von Fjodor Dostojewski inspirieren.

„Die Sanfte“ erzählt die Geschichte einer Frau, die in einer russischen Kleinstadt an einer Tankstelle arbeitet. Eines Tages erhält sie ein Paket mit dem Vermerk „Zurück an den Absender“. Dieses Paket hatte die Frau an ihren inhaftierten Mann geschickt. Nun kommt es ohne erkennbaren Grund zurück. Der einzige Weg herauszufinden, warum es zurückkam, ist direkt im Gefängnis nach Antworten zu suchen. Und so begibt sich die Frau auf eine lange Reise zu dem weit entfernten Gefängnis.

Eine Geschichte der Demütigung und Gewalt beginnt. Es ist ein Kampf gegen eine schier uneinnehmbare Festung, das Gefängnis, welches die, in der Gesellschaft  tief verwurzelten, Kräfte des Bösen symbolisiert. Die Heldin wird mitgerissen von einer Welle des kollektiven Angriffs, die sie zu einem grotesken und brutalen Ende spült.

Eine unendliche Geschichte des allgegenwärtigen Bösen entfaltet sich vor Hunderten von Zeugen, vor Mitmenschen, die  zu ängstlich oder zu gleichgültig sind,  zu protestieren und Gerechtigkeit zu fordern.