Kinder des Ostens

Kinder des Ostens

Familie/Schule/Freizeit

In drei Teilen berichten Erwachsene, die im Osten geboren wurden über ihre Geschichte und schildern Erlebnisse, die sie bis heute geprägt haben.

Es gibt so viele Kindheitsgeschichten, wie es Kinder gibt. Eines ist allen gemeinsam: In der Kindheit erfahren wir die entscheidenden Prägungen für unser weiteres Leben. Prägungen durch Eltern, Autoritäten, Lebensumstände und gesellschaftliche Normen. So individuell all diese Prägungen erscheinen, so sehr lassen sich doch Muster erkennen, die ganze Gesellschaften durchziehen. Eine dieser kollektiven Erfahrungen ist eine Kindheit im Osten Deutschlands 1945 bis zum Wechsel des Jahrtausends. Was heißt es, ein "Kind des Ostens" zu sein? Teil 1: Meine Familie Teil 2: Meine Schule Teil 3: Meine Freizeit Interviews mit den Zeitzeugen werden durch starke eigene Bildzeugnisse wie Fotos, Urkunden, Super-8-Material etc. visualisiert. Die Spurensuche nach den Prägungen führt uns stets in die Gegenwart. Und hier finden wir dann, was aus Träumen und Hoffnungen geworden ist, wie Vorlieben sich erhalten haben und warum bestimmte Ängste die Protagonisten noch immer heimsuchen. Aus scheinbar willkürlichen Entscheidungen eines Lebens werden vor dem Hintergrund dieser Kindheitsgeschichten plötzlich Muster sichtbar, die für weit mehr Menschen als die 15 dargestellten Erwachsenen gelten.